Therapieansätze und Methoden mit denen ich bevorzugt arbeite:

PITT - Psychodynamisch Imaginative Trauma Therapie

Dieser schonende Therapieansatz ist vor allem für wiederkehrende, zumeist in Beziehungen geschehene Traumatisierungen (Komplexes Trauma) geeignet. Traumatische Erlebnisse stehen oftmals am Beginn einer langen Leidensgeschichte, aus der sich eine Posttraumatische Belastungsstörung, Depressionen, Angststörungen, Adipositas, Zwänge, Sucht oder andere psychische Erkrankungen entwicklen können. Entscheidend für die Therapie ist zunächst eine intensive Phase der psychischen Stabilisierung, sowie die Förderung aller Ressourcen und Fähigkeiten im Alltag. Erst dann und nur wenn Sie das ausdrücklich wünschen, kann eine traumatisch belastende Situation stellvertretend schrittweise vorsichtig durchgearbeitet. Oftmals ist eine sogenannte Traumakonfrontation gar nicht unbedingt nötig. Des Weiteren lernen Sie mit ihren Triggern / Auslösern der belastenden Erinnerungen umzugehen und wieder Kontrolle über Ihr Leben zu erlangen. Ich arbeite gezielt nicht mit Hypnose oder EMDR, da nach meiner therapeutischen Überzeugung alle Veränderungen Zeit brauchen, sich zu integrieren und vom Patienten bewusst vollzogen werden sollen.

Gesprächspsychotherapie mit Aufarbeitung der Biographie

Lebensgeschichtliche Ereignisse und persönliche Erfahrungen in der Familie und dem sozialen Umfeld prägen unser Selbstbild, unsere Gefühlswelt und haben einen maßgeblichen Einfluss darauf wer wir sind und wie wir sind. Belastungen in Ihrer Biographie, die Auswirkung auf Ihre aktuelle Lebenssituation haben, können tief wirkende, unbewusste Glaubenssätze und Grundannahmen bilden. Diese werden in der Therapie in Ihr Bewusstsein gerufen und konstruktiv verändert. Zudem wird es Ihnen möglich sein Ereignisse in Ihrem Leben oder in Ihrer Familie in verschiedenen Zusammenhängen zu sehen, neue Perspektiven und ein tieferes Verstehen zu finden.

 

Ego State Arbeit

Die menschliche Persönlichkeit hat viele verschiedene Facetten, sogenannte Ego States. In bestimmten Situationen können schwierige oder unbewusste Persönlichkeitsanteile manchmal kindlich oder unangemessen reagieren. Dies kann, je nach sozialem Kontext, Probleme mit sich bringen. Die Folge ist, dass Sie sich über sich selbst und Ihre Reaktion ärgern, vielleicht auch von Ihrem Umfeld nicht genügend ernst genommen werden. Mit diesem Therapieansatz lernen Sie ihre "inneren Kinder" , Ego States, kennen, verstehen Ihre Reaktionsmuster und Verletztheit, sorgen so für sich selbst und entwickeln "erwachsene" Alternativen. So erweitern Sie Ihre soziale Kompetenz und Ihr Selbstbewusstsein.

Systemische (Kurzzeit) Therapie

Diese Form der Therapie ist dann für Sie geeignet, wenn sich die, von Ihnen gewünschte, Veränderung, bzw. Problematik primär auf einen Lebensbereich mit einer klaren Zielformulierung bezieht. Ausgehend von einer systemischen Analyse / Familienaufstellung werden Zusammenhänge deutlich gemacht, einschränkende Strukturen, Denkmuster und Verhaltensweisen aufgedeckt und bearbeitet. Ihre veränderte innere Haltung wird sich im Weiteren nicht nur positiv auf den von Ihnen ausgewählten Lebensbereich auswirken, sondern in Wechselwirkung auch auf Ihre gesamte Lebenslage. Dieser Therapieansatz ist selbstverständlich auch für eine umfassende systemische Psychotherapie geeignet.

DBT - Dialektisch Behaviorale Therapie

Dieser Therapieansatz erhöht Ihre Achtsamkeit in verschiedenen Lebensbereichen und vermittelt Strategien, sogenannte Skills, im Umgang mit verschiedenen Gefühlen und Impulsen. DBT ist aus meiner Erfahrung nicht nur für suizidale Patienten oder die Behandlung der Borderlinestörung geeignet. Mit diesem strukturierten Therapieansatz haben Sie die Möglichkeit Verhaltensanalysen zu Ihren speziellen Schwierigkeiten durchzuführen und anhand dieser neue Verhaltensstrategien zu entwickeln. Sie lernen dadurch emotionale Krisen und Spannungszustände selbst zu regulieren. Auch werden Ihnen mit dieser Therapieform Risiko- und Problemsituationen bewusst, so dass Sie bereits im Vorfeld Ihre Achtsamkeit erhöhen und passende Verhaltenstrategien auswählen.

Umgang mit ADHS im Erwachsenalter

Oftmals ist Erwachsenen nicht wirklich klar, dass Sie an einem ADHS leiden. Da Symptome bei Erwachsen anders ausgeprägt sind, als bei Kindern, wird zunächst eine genaue Anamnese erhoben, sowie eine  mit HASE durchgeführt. Der Schwerpunkt der Therapie richtet sich dann nach den Symptomen und eventuell bestehenden begleitenden Problemen, wie Suchtmittelmissbrauch, Störungen der Impulskontrolle, Schwierigkeiten Beziehungen langfristig aufrechtzuerhalten und anderes.

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